Rufen Sie uns an: +49 4499 3 74 99 90     E-mail: info@funkschule-barssel.de

Kursbeginn (KOMBI UBI & SRC) 07.09.2022  jetzt anmelden 

Unsere Leistungen

Warum Gruppen-Kurse?

  Gemeinsam lernen                        durch Sprechen üben                        durch Zuhören lernen                      Übungen an echten Funkgeräten,

 

 

Unsere Teilnehmer lernen voneinander. Das gelingt am besten wenn diese nicht nur Funksprüche absetzen,

sondern auch auf Funksprüche anderer Teilnehmer antworten.

Da wir an echten und modernen Geräten schulen, entsteht eine realistische Situation in die Teilnehmer sich gut hineinversetzen können.

Die, in dem Moment "passiven" Mitglieder profitieren und lernen durch das Mithören und Verfolgen von abgegebenen Meldungen.

Durch dieses Team-Training erzielen wir Freude und Spaß beim Lernen und eben gute Prüfungserfolge.

 

Funk? Das braucht doch heute keiner mehr!

Oder etwa doch?

Das UKW-Funkgerät wird häufig in seinem Funktionsumfang und in seiner Wichtigkeit unterschätzt.

 

Es kann eine gute Hilfe bei Schleusen, Brücken oder anderen Einrichtungen sein oder auch bei der Kommunikation sozialer Art helfen. Auch wichtige Wetternachrichten oder Sicherheitsmeldungen, wie z.B. treibende Tonnen kann man hierüber empfangen. Natürlich können Sie auch andere Schiffsführer warnen.

 

Einer der wichtigsten Funktionen lässt sich mit folgendem Beispiel darstellen und soll Sie zusätzlich sensibilisieren.

 

Angenommen Sie fahren auf der Ostsee im Bereich Fehmarn und eines Ihrer Besatzungsmitglieder stellt fest, dass plötzlich eine bedrohliche Menge Wasser ins Boot eindringt. Sie entscheiden sich Hilfe zu rufen und ahnen schon, dass sie und ihre Besatzung das Boot wahrscheinlich verlassen müssen. Am Horizont können Sie ein anderes Schiff ausmachen, scheinbar ein Fischkutter.

Der könnte helfen!

Die Handynummer des Kapitäns haben Sie vermutlich nicht und dessen Aufmerksamkeit zu erregen, dürfte auch schwierig werden. 

Mit dem Handy können Sie, wie auf dem Festland auch, Hilfe rufen und man wird sich sicherlich kümmern. Damit sie Hilfe erreichen kann, müssen Sie Ihren genauen Standort ermitteln und durchgeben. Die gerufene Stelle wird dann spezielle Hilfskräfte alarmieren, welche sich auf den Weg machen, um Hilfe zu leisten.

War ausreichend Zeit der Besatzung zu helfen, den Standort zu bestimmen, einen ordentlichen Notruf abzusetzen? Was, wenn keine Zeit mehr war und man ins Wasser musste? Was, wenn das Handy nass geworden ist? Was, wenn das Handy im dänischen Netz eingebucht war?

 

Das muss so alles sicherlich nicht passieren, aber Sie sind ja hier, weil sie sich bereits Gedanken gemacht haben. Gedanken, um die Sicherheit der gesamten Besatzung und über Möglichkeiten noch mehr Sicherhit zu erlangen.

 

Und wenn ich ein UKW Funkgerät gehabt hätte?

Mit einem Funkgerät stellen sich viele Fragen nicht mehr. Bei den heutigen Funkgeräten wird die Position mittels eingebautem GPS Empfänger automatisch übermittelt. Das Aussenden eines DSC Alarm kann mittels einer einzigen Taste geschehen. Alle in der Nähe befindlichen Schiffe und Boote, welche mit einem Funkgerät ausgestattet sind, erhalten Ihren Notruf nebst Koordinaten und können schnell Hilfe leisten.

Funkgeräte sind bis zu einer gewissen Wassertiefe noch in der Lage zu senden und wiederholen bei Bedarf die Alarmierung.

Vor dem Hintergrund der Ausrüstungspflicht für den Fischkutter, hätte dieser alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um ihre gesamte Besatzung zu retten. Ihr ausgelöster Alarm läuft zeitgleich bei dem zuständigen MRCC (Maritime Rescue Coordination Centre) auf, welches einen Seenotretter auf den Weg bringt und die Koordination dieses Rettungseinsatzes übernimmt.

2140

2019

1720

2020

2023

2021

 

2022 (bis jetzt)

 
Einsätze der deutschen Seenotretter